Testskript

Nelly O. feat. Barbie & Ken

Kunsttheoretisch betrachtet zeichnen sich experimentelle und grenzüberschreitende Gestaltungsformen, die keinem festgefügten Ritual mehr gehorchen, keine lineare Handlungsstränge mehr anbieten, sondern sich im Gegenteil auf neue Raum- und Handlungssituationen und ihre noch unerprobten temporalen Möglichkeiten einlassen, als Ort der Programmierung des Visionären aus. In einem solchen Modell bietet zeitgenössische Kunst als Medium der unterschiedlichen Präsenzerzeugung den idealen Möglichkeitsspielraum für paradoxe und flüchtige Bildgebung im Erlebnisraum.

Die Freiheit beginnt mit der technischen Perfektion 

Virtuelle Realität, die »Mensch-Maschine-Schnittstelle der Zukunft«, wird seit ihrer Erfindung häufig als Simulation der Realität verstanden [vgl. Brickmann, 1993]. Ihr Erscheinungsbild orientiert sich in diesen Überlegungen zumeist an dem gewohnten Wahrnehmungsumfeld und den Wahrnehmungsbedingungen des Menschen, was einerseits das Wesen der Simulation verkennt und andererseits die Idee der Virtuellen Realität in hohem Maße einschränkt. [2]

und scheitert an beschränktem theoretischen Denken

Ästhetische Ordnung und traditionelle künstlerische Disziplinen stehen seit jeher in enger sozialer und politischer Beziehung. Aus dem Bewusstsein dieser unglückseligen Abhängigkeit verweigert das moderne Konzept die Restauration prä-modernen Denkens klassischer autoritärer Gestaltungssysteme, in denen überlieferte Mythen und Religionen systemkonservierende Bedeutung und daher klare politische Funktion und Bindungen hatten und zeichnet aus demselben Grund auch keine Horrorvisionen aktueller Ereignisse oder Persönlichkeitsstrukturen lebender oder toter Psychopathen.

Mit dem selbstgewählten Ausstieg aus einer traditionell-kulturell verankerten und demzufolge auch  erfolgversprechenden Produktionsmethode verweigert dieses Konzept konsequent seine Kollaboration mit den kolonialen Träumen von Politikern, indem es einen Paradigmenwechsel von Kunst als proklamierter Real-Erlebnisraum diffus-sozialer [Massen-]Bedeutsamkeit oder als sonderpädagogische Ersatzmaßnahme der Politik wieder zurück in den Raum einer individuell künstlerisch übergeordneten bis abstrakten Lösungsstrategie – der zentralen Idee der Moderne – einleitet.

Fazit = Die künstlerischen Freiheit beginnt im Kopf

Kunsthistorisch betrachtet versteht sich daher unser Werkansatz als »nach«-postmodern und als bewusst gesetzte Aktion gegen die Proklamation des Verlusts großer Mythen und gegen die Heraufbeschwörung einer »Krise der großen Erzählungen« [Lyotard] und formuliert real und virtuell eine Reise gegen den Strom solcher paradoxen Wunschvorstellungen.

Nelly O.

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